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Ich habe mal kurz bei WordNet reingeschaut. Da heißt es:
big ~ large, antonym = small, little
big ~ significant (a big day in his life), antonym = unimportant
big/bad ~ very intense (a bad headache, a big shock), antonym = mild
big ~ loud and firm (a big voice), antonym = soft
and so on, wobei die Tilde hier eine 'ist ungefähr gleich'-Relation andeuten soll.
'big' kommt da in 13 'Gruppen' vor, zu jeder scheint es ein jeweils anderes Antonym zu geben, anders würde es im Konzept von WordNet auch nicht funktionieren, sage ich mal so vom ersten Hinschauen und nach der Lektüre von diesem Mini-Eintrag in Wikipedia als Einstieg.
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Die Markierungsgeschichte klappt jetzt, prima. Und beim 'new topic' ist es jetzt immerhin so, dass der Cursor nicht mehr ins Suchwort-Feld springt, schon besser. Danke soweit.
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Im Moment war Folgendes: Ich wollte mal 'geht's noch?' abchecken und komm da gar nicht mehr hin. Es wird zwar angezeigt, dass der Eintrag existiert, aber wenn ich den per Mausklick aufrufen will, passiert nichts, bzw. es gibt da so'n merkwürdiges kleines Zucken auf dem Bildschirm. Ebenso mit 'hast du sie noch alle?', dürfte dieselbe Gruppe sein. Hat mit ziemlicher Sicherheit mit dem Fragezeichen zu tun.
Kandidaten fürs Ignorieren bei der Suche in OT dürften sein: ? ! . !? ?! !! !!! ?? ??? ... usw., Komma, Doppelpunkt und Gedankenstrich am besten auch innerhalb von Sätzen, denn das sind oft Geschmacksfragen, und wenn der Eintragende sich für ein Komma entschieden hat, finde ich seinen Eintrag nur, wenn ich das Komma genau so setze wie er.
Mit den Klammern stellen sich wegen der eigenwilligen Handhabung in OT andere Fragen, dazu muss ich mir erst mal in Ruhe klar machen, wie die Suche mit und ohne Klammern funktioniert.
P.S. Kann mit dem Schalter 'Img*' ein selbst erstellter Screenshot eingefügt werden? Das würde es manchmal einfacher machen, zu erklären, um was es sich handelt.
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Soweit ich weiß, ist das WWW nur ein Dienst unter vielen Diensten des Internet. Ein weiterer, ziemlich wichtiger, wäre der E-Mail-Verkehr. So gesehen wären 'Internet' und 'World Wide Web' keine Synonyme, auch keine Oberbegriffe, eher ist das Internet das Trägersystem für viele Dienste, die darauf aufsetzen. Sehr viele setzen die beiden Begriffe aber in eins, viele nutzen vom ganzen Internet überhaupt nur das WWW. Es gibt an sehr vielen Stellen derartige Probleme in OT, zumal wenn zusätzlich noch die Ober-/Unterbegriff-Hierarchien aufgebaut werden. Derartige Systematiken gibt es in der Zoologie und der Botanik, die funktionieren einigermaßen, aber meines Wissens stoßen auch die an ihre Grenzen.
Ich wollte bei dieser Gelegenheit nur daran erinnern, dass das 'ist-ein'-Konzept ebenfalls seine Beschränktheiten hat.
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Ich wäre dafür.
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Pro Bedeutungscluster kann bei einem Wort immer nur ein Antonym eingetragen werden. Jetzt kommt es darauf an, wie eng oder weit man den Begriff 'Synonym' fasst, zumal wenn hier immer mal wieder der 'ist-ein-Relations-Anspruch' ins Feld geführt wird, der sich im strengen Sinn ja nicht durchhalten lässt. Viele Synonyme sind in meinen Augen eher assoziativ verbunden, und es ist meines Erachtens sinnvoll, diese dennoch mit aufzunehmen, denn Sprachgebilde sind immer nur Annäherungen an eine ideale Präzision - zum Glück, sonst käme niemand zum Sprechen. Wie auch immer: Die Bedeutungen der Wörter diffundieren in verschiedene Richtungen, dementsprechend haben sie auch mehrere Antonyme. Hab's grade mal ausprobiert: Für 'Integration' im Sinne von 'Herstellen einer Einheit aus (vielem) Verschiedenem' wäre ein Antonym 'Desintegration'. 'Integration' im Sinne von 'Eingliederung von etwas Andersartigem in ein bereits vorhandenes Größeres' hätte als Gegenteil 'Absonderung, Abspaltung, Segregation' o.ä. Beim realen Gebrauch von 'Integration' gehen diese 'Bedeutungen' - und vielleicht noch weitere - womöglich ineinander über. Dennoch kann ich nur ein Antonym eintragen.
Hab grade kein besseres Beispiel zur Hand, kann ja bei Gelegenheit nochmal drauf hinweisen, das war mir schon öfter mal aufgefallen.
Mir fällt übrigens auf, dass die überwiegende Zahl der Antonyme sozusagen tautologisch ist, so à la 'groß' >< 'klein', 'Integration' >< 'Desintegration'. Das trägt vermutlich nicht sehr weit.
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War schon mal Thema, scheint jetzt aber weg zu sein: Wenn ich OT starte und ein Suchwort eingebe, das mit Ausrufezeichen gelistet ist (z.B. 'aber hallo!), dann wird mir das angezeigt, weil das Startfenster immer alles anzeigt, was überhaupt gefunden werden kann, auch Teile der Eingabe, die in andere Wörtern eingekoffert sind. Wenn ich andererseits 'aber hallo!' als Assoziation hinzufügen will, muss ich es mit Ausrufezeichen eingeben, sonst findet OT den Eintrag nicht. Ich fänd's gut, wenn OT beim Suchen generell sämtliche Satzzeichen am Ende der Einträge ignorieren würde, das würde die Fundchancen enorm erhöhen.
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Ich kenn mich mit Features auf Internetseiten nicht aus und mache da vieles mit Maus und Tastatur, ohne mir die Abläufe so richtig bewusst zu machen. Immer wieder passiert mir da in etwa Folgendes, was auf anderen Internetseiten anders läuft, sonst würde mir dieser Bedienungsfehler nicht immer wieder passieren:
Ich gebe ein Suchwort ein, sagen wir 'möhre', und schicke die Suche ab mit Mausklick auf blau hinterlegten Pfeil. Ich kriege eine Trefferliste und gehe auf '>> Details/Ändern'. Nicht das Richtige dabei, oder ich hab ein Synonym eingetragen, mit Alt + Pfeil links springe ich dann zurück ins Fenster davor. Das Suchwort 'möhre' ist immer noch markiert. Mehr oder weniger unbewusst denke ich, ich kann jetzt ein anderes Suchwort eingeben und das alte Suchwort verschwindet dabei sofort. Ich tippe also munter drauflos, aber nichts passiert. Ich muss dann erst nochmal mit der Maus im Suchfenster das alte Suchwort komplett überstreichen oder es per Doppelklick 'aktivieren', dann kann ich das neue Suchwort eingeben.
Es gibt ähnliche Sequenzen von Eingaben, bei denen dieser Effekt stört, aber ich achte da nie so besonders drauf. Ist nur ne Kleinigkeit, aber es nervt mich ziemlich oft.
Übrigens ist es im Forum so, wenn man auf New topic klickt und will das Thema eingeben, dann steht der Eingabe-Cursor im Suchwort-Feld, auch sone kleine Überraschung, wo ich jedesmal erst wieder das 'Suchwort' = mein Thema ausschneide und es in den Betreff reinkopiere. Ich fänd's besser, wenn bei Wahl von 'New topic' die Eingabe-Markierung gleich im Betreff stehen würde.
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Die fehlen hier. Sollen die mit aufgenommen werden? Gehört sich heutzutage einfach so, denke ich.
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Das passierte in dem Kontext 'verhaften' > 'festnehmen' > 'festhalten' ~ 'Polizeikontrolle', 'Personenkontrolle'. Die Vorstufe davon wäre, dachte ich, dass jemand angehalten wird. Wie wird er angehalten? Indem man ihm signalisiert, dass er stehenbleiben soll, gilt für Autos und Personen, kann mündlich passieren, durch eine Geste, durch dieses . Wenn man jemanden dazu auffordert, und der bleibt nicht stehen, dann wollte man ihn jedenfalls anhalten. Sind keine 100%-Synonyme, aber die sind sehr selten sowieso. Wenn jemand erzählt: 'Ich wurde angehalten und musste meinen Ausweis vorzeigen', dann wäre doch 'Man gab mir mehr oder weniger nachdrücklich zu verstehen, dass ich stehenbleiben solle, damit ich meinen Ausweis vorzeige' in etwa synonym, oder? Ist aber wohl nicht so wichtig und kann ruhig weg.
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Ich dachte, der Begriff Linienmaschine steht in einer Gegensatzbeziehung zu Charterflugzeug und ist kein richtiges Synonym.
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kuxdu hier: http://forum.spiegel.de/f7/zwiebelfisch-ist-unsere-sprache-ein-schwerer-pflegefall-180-1434.html, da steht:
#14331 03.10.2007 16:04 von
Reklov
Zitat von Tenor
Oder wie das "einmalig" und "einmal" erklärt wird.
einmal (adv.): ein (einziges) Mal.
einmalig (adj.): ein (einziges) Mal vorkommend.
Wem kann man noch glauben?
Dem Sprachgebrauch: Ein Teil solitärer Adverbien kann durch das Präfix -ig adjektivisch verwendbar gemacht werden: einmal - einmalig, zwei-, drei, x-mal - zwei-, drei-, x-malig, derart - derartig, gestern - gestrig, morgen - morgig, dort - dortig, oben - obig, vorher - vorherig, etc.
Davon ab versteh ich die Frage nicht, war gemeint, dass, was nicht im Duden steht, nicht existiert?
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Hab grade mal 'mutig' aufgerufen. Dazu gibt es drei Gruppen, bei denen ich die Trennlinien nicht klar sehe. Bei der ersten (couragiert ...) sehe ich keine Richtung, die zweite (forsch ...) blendet sozusagen Angst aus, tendenziell jedenfalls, und geht in Richtung 'Held', die dritte (angstfrei...) thematisiert Angst als negativen Hintergrund. Ich weiß nicht, ob man die Gruppen zwei und drei pointiert ausbauen sollte, oder man findet noch andere mögliche Schwerpunktsetzungen und geht in andere Richtungen weiter, oder man packt alles in eine Gruppe, das ginge noch, da kommen vielleicht dreißig Einträge zusammen, oder man macht sozusagen ein Starterkit 'mutig' mit wenigen Basis-Synonymen und hängt assoziativ verbundene Gruppen als Assoziationen da dran. Oder man fängt nochmal ganz von vorne an und zieht die ganze Geschichte mit 'mutig' nochmal von Anfang an auf und gruppiert alles um à la 'tollkühn, verwegen, hochriskant...' (schon vieles da) + 'mutig' Standard (beherzt, couragiert, unverzagt...) + 'heldenhaft, mannhaft, tapfer...' + 'furchtlos, kaltblütig, unerschrocken...' + 'draufgängerisch, forsch, zupackend, schneidig...' usw.
Richtig oder falsch scheint es bei solchen Überlegungen nicht zu geben, aber was wäre sinnvoll?
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Seh ich anders, die Unterschiede sind ggf. graduell, aber alles von Dir zitierte bedeutet eigentlich nur (sehr) oft. Meine Gedanken dabei waren:
1. Es sollen die Rechtschreibregeln des Duden eingehalten werden. In dieser Liste steht nichts weiter als was der Duden sagt. Bedauerlicherweise kann man in diesen Verbindungen Dutzend groß oder klein schreiben. Das lässt sich noch über die Kommentarfunktion lösen.
2. Es gibt viele weitere ungeklärte Fragen in Sachen Doppelnennungen, z.B. eigentlich überflüssige Dopplungen bei Zusammen- und Getrenntschreibung. Andererseits sind sie hinsichtlich der Auffindbarkeit in OT nicht ganz überflüssig, obwohl OT ja auch nach den einzelnen Silben eines Suchworts fahndet und diese anzeigt..
3. Ich hab's glaub ich anlässlich von Weglassungen schon mal erwähnt: Variierbarkeit ist nicht beliebig. Quasi-Synonyme von 'viele' könnten sein zahllose, ungezählte, zahlreiche. Diese in Kombination mit Male hört sich für mich reichlich gekünstelt an: zahllose Male, ungezählte Male, zahlreiche Male? Für die gibt es alle 'zahlreiche' Belege in google, aber weitaus sprachüblicher sind viele Male, etliche Male. Nebenbei: zahlreiche Male hört sich für mich in dem Sinne 'schief' an, dass man es nur auf unschöne Weise zu eine große Zahl von Malen expandieren kann, anders als zahlreiche Neuerungen > eine große Zahl an Neuerungen.
4. In dem Zusammenhang kommen mir Zweifel an der 'Beweiskraft' von google. Da wird so allerlei geschrieben, bei dem man Zweifel an der sprachlichen Stilsicherheit des Autors haben könnte.
5. Zu Deinem Zweifel an der Synonymität von Dutzend Mal = Dutzende Mal folgende Beispiele: Ich hab dutzend Mal versucht dich anzurufen. - Ich habe dutzende Male versucht, dich anzurufen. Nicht synonym? Analog: Ich hab's dir doch tausendmal gesagt (aber du wolltest ja nicht hören) und: Du muss ihm alles hundertmal erklären. Bedeutet schlicht (sehr) oft, und auch immer wieder.
6. OT ist relativ ballasthaltig für meine Begriffe, in puncto Fachsprache sogar sehr ballasthaltig. Auch an 'Normalsprache' ist viel Redundanz da. Aber nicht jede Doppelnennung ist per se überflüssig. Trotzdem versuche ich hier und da aufzuräumen, mit einem leicht mulmigen Gefühl allerdings. Manchmal ist die Sache klar und ein Eintrag gehört nicht in die Gruppe. Aber ich erlebe ja selbst, wie die Nebenbedeutungen einzelner Wörter je nach Gruppenzugehörigkeit mal stärker mal schwächer schwingen, und, um es mal bildhaft zu sagen, ein eingestrichenes a = a' klingt natürlich auf einem Cembalo oder einer Violine sehr anders, und doch ist es 'derselbe' Ton, und die quasi unendlich vielen Klangfarben hat kein Mensch immer alle im Kopf, doch sie haben alle ihr Recht. D.h., es kann jemand eine auf den ersten Blick ziemlich disparate Gruppe zusammenstellen, deren Zusammengehörigkeit 'über mehrere Ecken' funktioniert, wie damit umgehen? Subjektivität ist dabei unvermeidlich, und ich persönlich setze sowas wie 'Sprachgefühl' höher an als Tefferquote bei google, auch wenn man an google nicht vorbeikommt.
Gut denn, ich werd mal versuchen, die Gruppe oft einzudampfen. Hab bei der Gelegenheit übrigens festgestellt: 'dutzend Mal' wird sowohl von 'dutzende mal' als auch von 'dutzend male' gefunden, aber verrückterweise nicht von 'dutzende male', auch nicht als Teilwort-Treffer.
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Ich bin anlässlich von dutzend / Dutzend / dutzende / Dutzende auf ein Phänomen gestoßen, das in OT häufiger ein Problem darstellen kann. Zumal in der Kombination mit mal / Mal ist die Zahl der Variationen weder überschaubar noch handhabbar. Alle Varianten zwanghaft aufzuzählen wäre grotesk. Ich hab damit angefangen und ab einem bestimmten Punkt aufgehört. Hier mal ein Liste, was es alles so geben könnte:
Dutzend Mal, dutzend Mal, Dutzend Male, dutzend Male, Dutzende Mal, dutzende Mal, Dutzende Male, dutzende Male, dutzendmal, viele Dutzend Mal, viele dutzend Mal, viele Dutzend Male, viele dutzend Male, viele Dutzende Mal, viele dutzende Mal, viele Dutzende Male, viele dutzende Male, einige Dutzend Mal, einige dutzend Mal, einige Dutzend Male, einige dutzend Male, einige Dutzende Mal, einige dutzende Mal, einige Dutzende Male, einige dutzende Male, etliche Dutzend Mal, etliche dutzend Mal, etliche Dutzend Male, etliche dutzend Male, etliche Dutzende Mal, etliche dutzende Mal, etliche Dutzende Male, etliche dutzende Male, ein paar Dutzend Mal, ein paar dutzend Mal, ein paar Dutzend Male, ein paar dutzend Male, ein paar Dutzende Mal, ein paar dutzende Mal, ein paar Dutzende Male, ein paar dutzende Male...
Die Frage wäre, ob vor allem bei seriell variierbaren alle orthographischen oder sonstwie sich minimal unterscheidenden Spielarten aufgezählt werden sollen - wohl eher nicht. Aber wie man das vernünftig regeln kann, dazu habe ich erst mal keine Idee.
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