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Bezug: https://www.openthesaurus.de/synonyme/edit/1082

Da wurde der 'Jüngling' von 'altertümelnd' zu 'altertümlich' umgestuft. Ich besteh nicht drauf, möchte aber zu bedenken geben, dass eine 'altertümelnde' Redeweise sich ganz bewusst einer unzeitgemäßen Formulierung bedient, etwa um der transportierten Aussage einen ironischen Spin zu verpassen, wohingegen 'altertümlich' lediglich feststellt, dass der betreffende Ausdruck heute kaum mehr benutzt wird, außer vielleicht von einem zerstreuten Literatur- oder Geschichtsprofessor, der nur noch in seinen Büchern lebt. Wir alle ziehen ja ganz gerne mal ein anderes Register, um uns einen Spaß draus zu machen, und 'prollen' oder 'altertümeln' oder 'tunten' oder 'ausländern' drauflos, manche können sogar 'mangern' und 'mosern' - okay, heute nicht mehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit präsent... Also wenn ich sage 'Jogi Löw und seine Mannen', dann ist das ein gewählter Anachronismus, der augenzwinkernd auf alte Heldensagen anspielt und mit Glück auch so verstanden wird. Das verstehe ich unter 'altertümeln(d)'.

Abgesehen davon: Welchen Unterschied gäbe es zwischen 'veraltet' und 'altertümlich'?
In https://www.openthesaurus.de/synonyme/edit/17686 wurde das als Synonym eingetragen. Das französische Wort 'tourbillon' bedeutet tatsächlich Wirbelwind, ist aber im Deutschen in dieser Bedeutung nicht geläufig. Für das 'Tourbillon' genannte Bauteil einer Uhr ist wiederum die Bezeichnung 'Wirbelwind' nicht üblich, soweit ich sehe. Oder hab ich was übersehen? Für derartige Spezialwörter wären abgesehen davon in meinen Augen Belege oder Wikipedia-Verweise sehr zweckdienlich, denn nicht jeder hat Zeit und Lust, bei derartigen Spezialistenvokabeln sich erst einmal auf Recherchereise zu begeben.

Auch per Mail an Synonymfresser.
Es gibt da zwei Gruppen, eine männliche, eine weibliche, damit nicht jemand monieren würde, dass 'Halbstarker' ein Synonym von 'Backfisch' ist, falls alles in einer Gruppe versammelt wäre. Das 'generische Maskulinum' ist im Deutschen aber noch nicht erledigt, auch wenn das die Gender-Fraktion gerne so hätte, und darum sind einige Formen doppeldeutig, u.a. auch 'Kid'; bei letzterem ist außerdem nicht so ganz klar, wo das im Deutschen altersmäßig anzusiedeln wäre - kann man wohl auch für Kindergartenkinder sagen, aber eben auch für Jugendliche. Man könnte das auch alles in eine Gruppe tun und die Tags 'männl.' und 'weibl.' da dranheften, , säh wahrscheinlich ein bisschen komisch aus... Beim nochmal Drüberschauen seh ich, die Lösung mit den beiden Gruppen ist auch nicht so dolle, man sieht gar nicht deutlich, wozu die beiden Gruppen, anders als bei Mann und Frau. Es gibt nicht so viele Wörter im Jugendlichenbereich, kommt mir so vor.
Hab erst nachträglich einen etwas ausführlicheren Wikipedia-Artikel zu dem Thema gefunden (http://de.wikipedia.org/wiki/Beelzebub ) und finde dessenungeachtet diese Bezeichnung recht speziell. Hab oben einen Verweis auf Teufelsbezeichnungen in einem anderen Wikipedia-Artikel hinzugesetzt, da ist der Herr der Fliegen auch mit dabei, vielleicht genügt das ja, ansonsten wieder zurück zu dem, was vorher war, bis auf vielleicht das groß geschriebene 'Der' in 'Der Herr der Fliegen'.
Bin grade über Akkordeon gestolpert. Da wurde 'Handzuginstrument' hinzugesellt. Was ich davon ahnungsweise wusste, war, dass es einen Handzuginstrumentenbauer gibt als Ausbildungsberuf. Wikipedia sagt, nein, das heißt 'Handzuginstrumentenmacher', nun gut. Das könnte man eintragen nebst seiner österreichischen Variante 'Harmonikamacher', die Wikipedia liefert, und einem selbst erfundenen und sicherlich belegbaren 'Akkordeonbauer', aber für mich wäre das zu speziell, dafür gibt es keinen Bedarf, also lass ich's. Wer sowas wissen will, kann gleich nach Wikipedia gehen.

Ich bekomme bestätigt, dass 'Handzuginstrumente' eine ganze Gruppe von Instrumenten umfasst, zu denen, wen wundert's, auch das Bandoneon gehört. Also eher ein Oberbegriff. Als Oberbegriff gibt es bereits 'Harmonika' bzw. 'Harmonikainstrument'. Korrekt, sagt Wikipedia, dazu gehören weiterhin u.a. Mundharmonika, Melodica und Harmonium - das sind jedenfalls die, von denen ich eine Vorstellung habe, eine ziemlich disparate Gruppe und eher was für Spezialisten, denke ich, wer käme schon darauf, dass ein Harmonium mit zimmerorgelähnlichem Aufbau mit so einer Tute wie der Melodica in eine Gruppe gehört. Harmonika ist aber gleichzeitig auch ein Quasi-Synonym für 'Akkordeon', so steht es geschrieben in http://de.wikipedia.org/wiki/Akkordeon#Terminologie . Der Oberbegriff für akkordeonähnliche Instrumente wäre 'Handzuginstrument'. Ähnlich wie im Fahrradbau wurde beim Akkordeonbau im frühen 20. Jh. mächtig experimentiert, es gab alle möglichen Abarten mit selbst gewählten Bezeichnungen, die heute von Fachleuten abgesehen niemand mehr kennt, auch weil diese Instrumente nicht mehr benutzt werden. Das lassen wir alles mal schön beiseite.

Da Akkordeons in volkstümlicher Musik eine Rolle spielen, gibt es auch eine Reihe volkstümlicher Bezeichnungen. Wikipedia listet einiges davon, siehe den oben angeführten Link, weitere in http://de.wikipedia.org/wiki/Handzuginstrument#Zur_Benennung_der_Gruppe . Nur als Beispiel: 'Handorgel' kannte ich noch nicht, bei Google Bilder eingegeben und siehe da: lauter Akkordeons, stimmt also. Da kann ich die anderen durchgehen, alles okay, außer bei 'Quetsche', da kommen Zwetschgen, aber bei Suche nach 'quetsche instrument' stimmt's wieder. Keine Bestätigung allerdings für ein angeblich bairisches 'Raunl' bei Google Bilder, bei Google Websuche ließen sich immerhin zwei Belege auftreiben mit Suche nach "die raunl" bzw. "seine raunl". Sowieso zu selten für OT, aber als Wort für mich interessant: Wo das wohl herkommen mag? Da müsste man halt Bairisch können.

Also lass ich's, wie es ist, denk mir, schade um die vielen seltenen Wörter, nur das Handzuginstrument zieh ich aus der Gruppe und pack's als Oberbegriff obendrüber, da sollen dann noch Concertina und Bandoneon als Unterbegriffe dabei und das wär's für mein Teil.

Um den 'Dialekt'status zu checken, schau ich mir öfter mal die top level domain an. Nur mal als Beispiel: 'Helgenstöckli' (für 'Marterl') liefert lauter Treffer mit *.ch, also tatsächlich schweizerisch, was in diesem Fall eh klar war, aber manchmal hilft das bei der Zuordnung. Leider funktioniert das nicht für's Sächsische, Schwäbische usw., da kann Google mit etwas Glück aber Verweise auf Regionalwörterbücher liefern. Alles nur Notbehelfe. Aber einiges von diesen Regionalismen gehört hier in OT wohl dazu, das sind Substandards in den jeweiligen Gebieten. Zum Beispiel für 'abgeschnittenes Brotende' und 'Schluckauf' und noch etliches andere gibt's im täglichen Gebrauch praktisch nur Regionalismen.

Was die Google-Trefferzahl angeht: Im Deutschen lassen sich fast beliebig neue Komposita bilden. Beispiel: Es gibt kein Synonym für 'Skandalnudel', da könnte man doch 'Skandalfrau' sagen, oder? Mal eben schnell gegoogelt, wow!, 178 Treffer. Ich würde es dennoch nicht hinzunehmen, weil ich vermute, dass es sich um Augenblicksbildungen handelt. Mit 'Skandal...' lassen sich Nomen beliebig als 'skandalös' brandmarken, wer's nicht glaubt, kann ja mal bei http://wortschatz.uni-leipzig.de/ nach 'Skandal*' suchen, da liefert die Seite fast 700 Treffer in Großschreibung, der größte Teil davon Nominalkomposita im Stil von 'Skandalautor' oder 'Skandalversicherung', 'Skandalfrau' ist übrigens nur zweimal dabei. Böte auch Google die Möglichkeit der Suche nach Komposita mit Wildcards (das funktioniert bei Google nur für Wörter oder kleine Wortgruppen, ist also praktisch für die Suche nach Beispielen, jedoch nicht für Wortteile), würde sich diese Trefferzahl vervielfachen. Fast alle diese mehrere hundert Bildungen mit 'Skandal...' gehören meiner Ansicht nach nicht in OT, weil sie aus der Situation heraus gebildet wurden und in etwa einer Kombination mit 'skandalös + Nomen' gleichkommen. Also könnte man 'Skandal...' zu 'skandalös' stellen - Kompositabildung mithin als ein im Deutschen gängiges Verfahren, um aus einem Nomen ein Quasi-Adjektiv zu machen.
Inwiefern werbesprachliche Kreationen als 'umgangssprachlich' eingestuft werden, verstehe ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in irgendeiner Unterhaltung jemand erzählt, dass er einen 'Preisknaller' gesehen oder aufgetrieben hat. Natürlich sind solche Einstufungen immer subjektiv, z.B. empfinde ich 'Knallerpreis' als möglich auch in Umgangssprache. Andererseits ist es um Werbesprache nie schade, nur: Dass so freigebig und oft recht unverständlicherweise alles mögliche als 'umgangssprachlich' gelabelt wird, finde ich nicht sehr erfreulich, zumal darüber nicht diskutiert wird.

Anderer Punkt: In den vorderen Rängen tummeln sich in dieser Gruppe u.a. ein schweizerischer und ein österreichischer Ausdruck, ein Phänomen, das neuerdings zunimmt. Das wäre meines Erachtens so lange in Ordnung, wie derartige Einträge von Schweizern bzw. Österreichern gemacht werden. Man kann wohl nicht gleichzeitig kompetenter Sprecher des (Hoch-) Schweizer , des österreichischen und des bundesrepublikanischen Deutsch sein. M.a.W., solche Einträge werden in der Regel irgendwo abgeschrieben. Von einzelnen Quellen weiß ich, dass sie auf tatsächlich erhobenen Daten beruhen. Woher Wikipedia seine diesbezüglichen Weisheiten bezieht, bleibt im Dunkeln. Vieles dort Behauptete kann stimmen oder auch nicht, es ist schlichtweg nicht überprüfbar. Ich weiß aufgrund meiner Ruhrgebiets-Prägung, dass einiges in Wikipedia über die Ruhrgebiets'sprache' Schwadronierte sich nicht mit meinen Beobachtungen zur Deckung bringen lässt. Ich würde es grundsätzlich begrüßen, dass man sich auf solche Einträge konzentriert, für die man auch irgendeine Gewähr übernehmen kann. Das bezieht sich natürlich auch auf Synonymfresser, dessen Hauptquelle Wikipedia ist, wobei er selbst sich in allen diesen Fachgebieten, über deren Vokabularien er sich Urteile zutraut, schon allein aufgrund physischer Begrenztheiten nicht gut auskennen kann. Das wirkt sich dahingehend aus, dass eigentlich 'ganz normale' Gruppen, über die man sich nichts Böses denkt, unversehens mit Wikipediadismen angereichert werden, so dass sich die Struktur eines Artikels zu einer Art Raritätenkabinett wandeln kann, wie etwa geschehen bei 'Reisebus', der plötzlich von Romanismen und Gallizismen überwallt und ins Hinterfeld abgeschlagen wurde.

Mal abgesehen davon, dass, solange hier keine Schweizer und Österreicher mittun, sich wohl auch kein echter Bedarf an deren Idiomen entwickeln wird, melde ich erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit von aus dritter oder vierter Hand bezogenen Helvetismen, Austriazismen, Bavarismen und Suevismen als OT-Einträge an.

Allerdings wird es solche Wörter natürlich hier geben, und es werden noch mehr dazu kommen. Man kann ja zum Beispiel Filme auf Schweizerdeutsch oder Wienerisch sehen und, was einem auffällt, recherchieren und eintragen, und hier und da sind sicherlich autochthone Sprecher der südländischen Varianten am Werk. Da wird man sich, denke ich, wie mit vielem anderen, der Frage stellen müssen, welchen Platz sie in der Parade der Einträge zugewiesen bekommen sollen. In dem hier genannten zu 'Gelegenheitskauf' stehen sie vorne, und da wirken sie auf mich sehr 'fremd'. Vielleicht sind sie umgangssprachlich, aber wer von uns könnte das beurteilen, wo wir uns, was das angeht, nicht mal über das bundesrepublikanische Deutsch einig sind?
Danke sehr!
Keine Antwort ist auch eine Antwort: gelöscht.
Vielen Dank!

Übrigens: 'pastellig' ist so eine Gelegenheits-Wortbildung, die man bilden und verstehen kann, ohne sie vorher jemals gehört zu haben, gemäß den Regeln der Wortbildungs-'Syntax'. So ein Wort muss nicht zwingend in OT aufgenommen werden, man muss ja auch nicht jeden bildbaren Satz in einer Grammatik auflisten. Die Liste der bildbaren Wörter im Deutschen ist ebenso unendlich wie die Liste der bildbaren Sätze. Das als kleine Anmerkung zu unserer 'Goldmedaillengewinner'-Diskussion.
siehe https://www.openthesaurus.de/synonyme/edit/872

Da gab es ein Hin und Her mit gegenseitigen Löschungen, deswegen begründe ich meine Auffassung hier. Synonymfresser hätte gerne 'Weltanschauung' o.ä. als Oberbegriff, ich 'Glaubensrichtung' o.ä.

Zur Weltanschauung gehört weitaus mehr als der Glaube. Es ist ein ganzer Katalog von Grundüberzeugungen auf den Feldern der Anthropologie, Politik, Gesellschaft und vielen anderen. Der Glaube übersteigt das einerseits in gewisser Weise, indem er dem gläubigen Menschen einen obersten Orientierungsmaßstab liefert, andererseits stellt er nur eine Facette daraus dar, denn nicht alle Fragen, die beantwortet werden wollen, sind für den Glauben relevant. So dürfte etwa die komplette Mathematik für den Glauben ein wenig fruchtbares Betätigungsfeld darstellen.

Wenn man sich über Glaubensfragen unterhält, wird man feststellen, dass es Menschen gibt, die in mehr oder weniger reflektierter Weise keinen Glauben haben. Es gibt gewissermaßen 'gläubige' Atheisten, die fest daran glauben, dass es keinen Gott gibt, wohl wissend, dass andere ebenso fest von der Existenz eines oder mehrerer Götterwesen überzeugt sind, und es gibt quasi 'versehentlich Ungläubige', denen niemand gezeigt hat, wie man glaubt, so wie es Menschen gibt, die nicht Chinesisch sprechen. Ich vermute, dass, wenn von einem Atheisten die Rede ist, man eher an den überzeugten Atheisten denkt als an den zufällig nicht mit Religion in Berührung Gekommenen. Das mag sich inzwischen geändert haben, ich bin in einer Zeit aufgewachsen, als die meisten Menschen in Deutschland noch einigermaßen glaubensfeste Christen waren.

Ich meine in diesem Sinne, dass Atheismus eine sich auf den Glauben beziehende Überzeugung ist, die eben, soweit Auseinandersetzung stattfindet, in Konkurrenz zu den Religionen (und Sekten) dieser Welt steht und auf die letzten Fragen, z.B. auch auf Glaubensfragen, andere Antworten sucht als ebenjene. Wen jemand einen anderen fragt, ob er katholisch ist, und derjenige antwortet, dass er Atheist sei bzw. nicht an Gott glaubt, dann ist die Frage vollständig beantwortet, denn er hatte nach seinem Glauben gefragt, und die Antwort ist: ich bin nicht gläubig.

Zum Teil mag es diese vexierhafte Janusköpfigkeit beim Thema Glauben sein - ebenso wie es 'überzeugte Atheisten' gibt, gibt es, und nicht zu knapp, im Grunde an nichts glaubende 'Namenschristen' -, die mich und Synonymfresser darüber verschiedener Ansicht sein lässt, was denn der richtige Oberbegriff wäre. Schließlich sollte man bei dem Ganzen den Agnostizismus nicht vergessen, der sich aus all dem raushält und erklärt, da nicht entscheiden zu wollen, geschweige denn zu können, und für den Fragen nach dem Glauben letztlich absurd sind.

Für mich steht die erklärte Nichtgläubigkeit auf derselben Stufe wie der Glaube, ebenso der erklärte Agnostizismus. So paradox es auch ist, aber ein reflektierter Atheist oder Agnostiker dürfte einem überzeugten Christen oder Muslim weitaus näher stehen als einem zufälligen Atheisten, der kaum zu formulieren weiß, dass er keine religiöse Überzeugung hat. Das war mein Motiv, den Atheismus dem glaubensbezogenen Grundüberzeugungen unterzuordnen.

Ein nicht uninteressanter Artikel dazu findet sich hier: http://www.zeit.de/2010/37/Atheismus-Empirie/komplettansicht .
Ich fände es interessant, die sprachliche Prägung ins persönliche Profil aufnehmen zu können. Dazu gehören regionale, zeitliche und soziale Faktoren. Wichtig sind vermutlich: die Lebenszeit vor der Schule, die Schulzeit, Berufsausbildung / Studium, Arbeitsleben, jeweils: wo gelebt / lebend. Weiter: Herkunftsregion von Eltern / Lebenspartner. Alter: Da reichen wohl auf 10 Jahre genaue Angaben, vielleicht unter 20, 20 bis 25, weiter in Zehnjahresschritten, oder geboren in den Nullern, Neunzigern usw. Sozial schwierig: Elternhaus Arbeiter, Angestellte, Akademiker? Sowieso alles der eigenen Auskunftsfreudigkeit überlassen. Vielleicht noch interessant: Mundartsprecher? Am besten wahrscheinlich ein offenes Feld mit Begrenzung auf was weiß ich 1000? Zeichen, wo jeder das nach eigenem Ermessen vorstellen kann...
Bezug: https://www.openthesaurus.de/synonyme/edit/7447

Aufgrund der alfabetischen Sortierung steht ganz vornean 'Reich des Bösen' für UdSSR. Gut, da kann man jetzt ein sog. Hauptwort nach vorne hieven, dann steht aber immer noch 'Reich des Bösen' auf Platz 2. Auch da gehört es definitiv nicht hin. Umgangssprachlich ist es jedenfalls nicht, eher literarisch-metaphorisch, und natürlich ideologisch motiviert. Fachsprachlich auch nicht, also keine Möglichkeit, es weiter nach hinten zu kriegen.

Es gibt, Synonymfresser sei Dank, eine ganze Latte von Assoziationen dazu. Bei jeder einzelnen taucht einstweilen das 'Reich des Bösen' als Gegenassoziation auf, bei Änderung des 'Hauptworts' dann eben auf Platz 2. Das ist nicht gut.

Fälle wie diesen gibt es mehrfach.

Ich möchte hiermit daran erinnern, dass es notwendig ist, sich über die Reihenfolge der Einträge in einer OT-Gruppe grundsätzlich Gedanken zu machen.
Bezug: https://www.openthesaurus.de/synonyme/edit/34837

Ich weiß nicht, wie sinnvoll es ist, die Namen auch solcher Ministerien wie 'Bundesministerium für Bildung und Frauen' einzutragen, vielleicht sogar von den Bundesländern? Der Zuschnitt der Ressorts ändert sich von Legislaturperiode zu Legislaturperiode, einiges hat über Jahrzehnte Bestand, aber vieles ist nicht für die Ewigkeit. Es wäre vermutlich ziemlich verwirrend, die Namen aller Ministerien, die im Laufe vieler Jahre mal im Sozialbereich herumgefuhrwerkt haben, in einer OT-Synonymgruppe zusammengestellt zu haben. Kurz: Ich denke, das ist zu zeitgebunden, sozusagen Staub der Geschichte, der mal hier, mal da hingeweht wird, schwierig, das immer wieder einzusammeln und in Kästchen zu verstauen.

- auch als Mail an Synonymfresser -
Hab's noch nicht ausprobiert, find ich töffte.
Interessant. Allerdings nicht schön. Außerdem sehr stark ins Auge springend, jedenfalls bei meinem Icon mit der knallig roten Farbe auf der ansonsten sehr kühl gehaltenen OT-Oberfläche. Ich find's ehrlich gesagt zu heftig, es zieht mehr Aufmerksamkeit als der Text, das sollte nicht sein.

... bin grade dabei, mal wieder durch die letzten Änderungen zu spazieren, was ich ziemlich regelmäßig mache: Also da kommt diese neue Feature sehr gut zum Tragen und stört auch nicht weiter, die Symbole werd' ich recht bald gelernt haben. Kommt also drauf an, was man gerade will. Wenn man nur mal kurz was ergänzen will, zumal als Gelegenheitsbesucher, dann wundert man sich wohl und fragt sich, was diese Farbkleckse mit dem Charme von Steinzeit-Computerspielen da sollen...

Hast du das selbst programmiert mit diesen automatisch generierten Icons oder gab's das schon irgendwo als Modul? Wenn selbst programmiert: Geht's vielleicht auch ne Nummer kleiner? Und vielleicht ohne Knallfarben wie Warnrot?
 
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