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Schon richtig. Aber natürlich ist es auch eine Schreibvariante, nur nicht für Hochdeutsch, nur wenn man Rheinländisch (bzw. Ripuarisch) schreibt, so à la 'et hätt noch emmer joot jejange'. Ich weiß nicht, welcher Hafer mich da gestochen hat, als ich 'Waren' eingetragen hatte. Na, für Ausländer kann es schon interessant sein, dass im Raum Köln das Wort 'Waren' auch 'Auto' bedeutet, aber da hätte man viel zu tun, wenn sowas alles hier mit rein sollte. Also, leider, weg damit.

Ich überleg schon seit Tagen, ob ich 'sich anne / inne Köppe kriegen' für 'sich (erbittert) streiten, sich zanken' bzw. 'sich anne Köppe haben' für 'im Streit liegen' eintragen soll. Eine Hochdeutsch-Variante scheint es da nicht zu geben (sich an den Köpfen haben). Ist in meiner Region ein typischer Ausdruck, der leider wie alles stärker regional eingefärbte dem Untergang geweiht ist, weil die Jungschen das nicht übernehmen und auch, weil die Unterschicht nicht schreibt, mal ganz pauschal gesagt, denn da kursieren noch viele Regionalismen im Sprechen.

Nebenbei wär's mal interessant, wie ihr beide, Daniel und Julian, regional verortet seid, wie eure sprachliche Prägung aussieht. Ich komm klar aus dem Ruhrpott, da läuft eine ganze Menge Westfälisches um, Rheinisches auch, und im Laufe meines Lebens hab ich allerlei aufgeschnappt aus verschiedenen Regionen, das ich aber nur passiv erkenne. Altersmäßig bin ich Anfang 60, eine ganze Menge von dem neuen Zeugs, was z.B. die Studis so drauf haben, kenn ich logischerweise nicht. Ich bin also geprägt von dem, was ein akademisch vorbelasteter Ruhri aus einfachem Elternhaus (Großeltern Arbeiter bzw. Kleinbürger, Elternhaus kleinbürgerlich) in seiner Kohorte so alles um die Ohren gehauen bekommen hat.
Du hast die Gruppe frei schaufeln · freimachen · freischaufeln angelegt. Woran hast du da gedacht? Ich sehe erst mal nicht, um was es da gehen soll - freigraben von Erdbebenopfern?

Dann hast du zur Gruppe 'absuchen · durchforsten · abklabastern (ugs., nordostdeutsch) · abklappern (ugs.)' das Wort 'durchhangeln' hinzugesetzt. Meinst du vielleicht 'sich durchhangeln'? Das heißt aber nicht, mehr oder weniger systematisch z.B. alle Adressen in einer Liste der Reihe nach aufsuchen, sondern sich von Stelle zu Stelle weiterreichen lassen, z.B. am Telefon immer weiterverbunden werden, schon um an ein bestimmtes Ziel zu kommen, wobei aber die Zwischenstationen vorher nicht bekannt sind, da es keine Liste mit Anlaufstellen oder einen definierten Suchbezirk gibt, der komplett durchgekämmt werden soll. Also meiner Ansicht nach in dieser Gruppe nicht optimal untergebracht.
Ja, unter anderem war das wohl so, die Historie kann nicht mehr weit genug zurückverfolgt werden. Ich lösch mal diese Ober-/Unterbegriffszuordnungen, die ja nicht korrekt sind.

Ganz oben:

Allgemeinheit · Gemeinwesen · Öffentlichkeit · Publikum (fig.)

sind Oberbegriff(e) für:

Dorf · Flecken · Markt · Marktflecken · Ortschaft · Städtchen · Kuhdorf (ugs., abwertend)

sind Oberbegriffe für:

Hauptort · zentraler Ort

Mal abgesehen davon, dass der oberste Oberbegriff seltsam heterogen, um nicht zu sagen, disparat daherkommt, kann 'Dorf' als Oberbegriff für 'Hauptort' eigentlich nur ein Versehen gewesen sein.
Ich geb mal ein paar Beispiele aus google: E-Mails kommen verhackstückt an, die Bahn wird verhackstückt (in einzelne Unternehmen zerlegt), 'Grandiose Idee verhackstückt', 'Verbraucherpolitik verhackstückt statt gestärkt', 'Wie der Bundestag das Urheberrecht verhackstückt hat', ' Komische Oper Berlin: Sebastian Baumgarten verhackstückt Händels "Orest" Jens Knorr', 'Oliver Kalkofe verhackstückt Deutschland.' usw. In der anderen Bedeutung kenn ich's tatsächlich nicht, sonst hätte ich es wohl dazugeschrieben. Ich hab unter den so 30 bis 50 ersten google-treffern nichts gefunden, was eindeutig in der Richtung 'lang und breit besprechen' läge - außer in Wörterbüchern natürlich. google findet übrigens nichts zu 'stundenlang verhackstückt', schon seltsam, für 'stundenlang diskutiert' gibt's fast 3000.

Ach so: Die Ausgangsfrage ist mit all dem aber noch nicht beantwortet, ob 'verhackstücken' auch 'physisches In-kleine-Stücke-Reißen' bedeuten kann.
Das mit dem Klimmzug, um den Eintrag zu retten, kann gut hinkommen. Das mit dem 'auf dem Asphalt' glaub ich erst, wenn ich's sehe. Kann sein, dass es so'ne Figur ist wie vormals 'er starb durch's Eisen', also mehr oder weniger literarisch motiviert. Du nennst das 'Paraphrase', das käme schon eher hin. Dass 'verbreitet' die Kombination 'auf dem Asphalt' für 'auf der Straße' eingesetzt wird, kann ich mir nicht so recht denken... Hab natürlich kurz gegoogelt, Link lag ja bei, da wollte ich Anführungszeichen drum machen, da schlug denn google gleich ne Reihe von Ergänzungen dieser Phrase vor, die sich literarisch anhören, oder auch so: sie bedeuten einfach 'auf der Asphaltdecke (der Straße)', das wär dann ja ne andere Bedeutung...
Es wurde eingetragen 'Floristik' = 'Floristische Geobotanik' (mit Großschreibung). Steht so in Wikipedia. Das, woran man zunächst denken würde, wenn man auf das Wort 'Floristik' stößt, findet sich nicht in OT. Falsche Priorität.
Daniel hat 'verhackstücken' als Syn. für 'zerfleddern' / 'zerreißen' eingetragen. Ich kenn das eigentlich nur fig., u.a. im Sinne von 'verwursten' / 'auf entstellende Weise verwenden'. Gibt's das tatsächlich als nicht-figurativ? Hab kurz gegoogelt und viel gefunden, aber immer figurativ. Die Duden-Erklärungen kann ich zwar nachvollziehen, gehören aber nicht zu meinem aktiven Wortschatz, jedenfalls sind auch die nicht-literal.
https://www.openthesaurus.de/synonyme/edit/10647

Ich kenne 'Asphalt' für 'Straße' nicht, auch nicht ugs., höchstens als ugs. Bezeichnung für eine Deckschicht à la 'Wir haben früher teilweise auf asphaltierten Flächen Fußball gespielt - nix da mit Rasen, den hatten wir nicht.'
Für meine Wenigkeit hat sich derweil die Möglichkeit bewährt, das sogenannte Hauptwort an die Spitze zu stellen. Es verschafft mir Orientierung. Wünschenswert wäre jedoch mehr.

Ein Beispiel für viele: https://www.openthesaurus.de/synonyme/edit/16964. Man stößt immer wieder auf solche Spezialisteneinträge, früher hab ich auch solche Beiträge geliefert. Über den Sinn hier in OT kann man geteilter Meinung sein, interessant finde ich persönlich so eine Zusammenstellung denn doch, auch wenn so etwas in Wikipedia oder in einem populären Fachbuch 'vergessene Wörter' besser aufgehoben wäre. Vermutlich stammt es aus Wikipedia.

Die meisten dieser Wörter habe ich nie gehört oder gelesen, und ich werde sie auch nie hören oder lesen, weder in einem real-life-Kontext, noch in einer Wörtersammlung. Ich habe sie auch nie vermisst, ebenso wenig wie ich die Schmetterlings- und Käfersammlungen und die Schaukästen von allerlei Krabbelgetier vermisse, die in naturkundlichen Sammlungen liebevoll aufgespießt wurden und nun in erster Linie sich selbst genügen, von sehr gelegentlichen Besuchern durch Myrmekologen, Koleoptorologen usw. abgesehen und im übrigen vom Laienpublikum im Vorbeigehen als Kuriosum ungläubig bestaunt, sofern nicht überhaupt im Magazin verstaubend oder nur im Katalog geführt und in Wirklichkeit von ganz gewöhnlichen Motten zerfressen.

Von diesen Wörtern hier kenne ich: Abdecker, Schinder. Vom Wasenmeister habe ich wohl einmal gelesen. 'Racker' kenne ich als 'Schlingel', interessante Querverbindung. Den Tierkörperbeseitiger kann man ableiten von der Tierkörperbeseitigungsanstalt. Die anderen sind mir absolut fremd. Für mein Empfinden sollten die geläufigeren Wörter allesamt nach vorne gestellt werden. Welche das sind, ist schwer zu entscheiden. Der Abdecker steht aufgrund seines alphabetischen Privilegs ohnehin vornean, reiner Zufall. In Frage kämen für mich noch 'Schinder' und 'Tierkörperbeseitiger', denn viele Zeitgenossen werden nicht einmal mit dem Wort 'Abdecker' etwas anfangen können.

Die anderen Wörter im OT-üblichen Verfahren per 'umgangssprachlich' in die hinterste Ecke zu verbannen, wäre ziemlich sicher nicht sachgerecht, denn wirklich umgangssprachlich dürfte keines dieser Wörter sein, außer vielleicht das eine oder andere in einer Familie von erzgebirgischen Abdeckern, wo die Kinder mithelfen womöglich, oder als Familienbetrieb...?

Ähnliche Fragen stellen sich hier in sehr vielen Gruppen. Es wurde von mir oft bemängelt, dass die Umgangssprache hinten steht, hinter allerlei Bizarrerien, die aus irgendwelchen Spezialsammlungen herausgeklaubt wurden. Inzwischen gibt es die Tags. Ich denke, man sollte sich Gedanken darum machen, diese dermaleinst auch für die Präsentation in einer sinnvollen Reihenfolge zu nutzen. Was sinnvoll ist, darüber kann man diskutieren, hier aber vorerst nicht, weil es hier keine Diskussions'kultur' gibt, drei Personen sind dafür zu wenig. Ich denke so in etwa in die Richtung, dass Regionalismen und Dialektausdrücke, Jargons und Fachsprachen tendenziell nach hinten gehören. Ich denke außerdem, dass die Häufigkeit das Hauptkriterium bzw. der vorrangige Orientierungsmaßstab sein muss und dass, um diese zu ermitteln, bislang nur sehr primitive Werkzeuge zur Verfügung stehen, die bestenfalls andeuten, welche Wörter wirklich häufig sind.
Es gab glaube ich mal das Problem, dass Einträge nicht gefunden wurden, wenn eingetragene Satzzeichen in der Suche nicht gesetzt waren, oder wenn sie bei optionalen Setzungen in der Suche anders gesetzt waren als im Eintrag. Zumindest gab es ein entsprechendes Problem, wenn Satzzeichen im Eintrag am Satzende (oder Ende der Sequenz) auftauchten , nicht aber in der Suche. Letzteres ist zum allergrößten Teil behoben, ob es mit dem Suchen von kommahaltigen Einträgen klappt, wenn die Suche ohne Kommas abgeschickt wird, käme auf einen Test an. Jedenfalls könnte das ein (und wird wohl der) Grund gewesen sein, weswegen damals Kommas von mir weggelassen wurden.
Versteh ich, ehrlich gesagt, nicht. Der Satz klingt für mich eher etwas gesucht, also tendenziell 'gehoben'. Könnte aus der Bibel stammen, bzw. aus einer der vielen Übersetzungen zu Psalmen 34.14. Es gab schon einmal so eine Anmerkung meinerseits: https://www.openthesaurus.de/jforum/posts/list/172.page#p401?OWASP_CSRFTOKEN=6559-5XQI-BU7B-H1PC-VU8Z-QU3P-AETI-IUIP . Inwiefern Bibelsprache, vorerst noch DIE Literatursprache schlechthin in unserem Kulturkreis, auf umgangssprachlich gesetzt wird, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Danke für die Antwort. Ich hab mich nie wirklich mit Semantik beschäftigt und nur sehr wenig mit Logik. Was ich da geschrieben hatte, war mal eben aus dem Ärmel geschüttelt und beruht auf unsystematischen Beobachtungen, also ohne jeden 'Wahrheitsanspruch'. Was du zu 'meiner' Nullebene schreibst (irgendwas Kluges wird sich jemand schon einmal dazu ausgedacht haben, also ist es auch nicht meine), stimmt natürlich. Dennoch gibt es gelegentlich das Bedürfnis, so etwas wie eine Nullebene zu benennen, sonst gäbe es solche Formulierungen wie 'normalgewichtig' oder 'von durchschnittlicher Qualität' nicht. Ich frag mich da schon, inwieweit eine Nullausprägung nicht auch in einem Gegensatzverhältnis zur Ausprägung - positiv oder negativ - steht. Hier am grünen Tisch überlegt liest sich das erst mal akademisch, ich warte mal auf ein gutes Beispiel und komme dann drauf zurück.
.....

Grad mal in der Statistik gestöbert, da findet man ja immer was: Wäre das Gegenwort (so heißen die in der Statistik!) zu 'sich hervorwagen' etwa 'sich nicht heraustrauen' oder 'sich noch tiefer verkriechen'? Okay, konstruiert. 2 (begeistert) mitmachen, mitziehen, sich einbringen - alles mit sich machen, über sich ergehen lassen - sich sperren, sich wehren gegen 3 mit offenen Armen empfangen - ignorieren / links liegen lassen / keine Beachtung schenken - auflaufen lassen, abblocken, Abfuhr erteilen 4 gehoben - standardsprachlich - salopp 5 aufbauen - weiterführen, bestehen lassen - niederreißen 6 alle - ein - kein 7 bergauf - ohne Steigungen, eben - bergab
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Ich hatte neulich mal angemerkt, dass ich 'Gegenwort' besser fände als 'Gegenteil', weil das ein etwas offenerer Begriff ist als 'Gegenteil'. Irgendwer trug mal 'Freier' als Gegenteil von 'Prostituierte' ein, da hab ich damals rumgemeckert, aber letztlich stimmt das genauso wie 'kaufen' > < 'verkaufen'. 'Im Lichte neugewonnener Erfahrungen' würde ich das wohl heute so lassen.

Es scheint also so zu sein, dass eher die 'Spiegel'-Antonyme gefragt sind, und Komplemente, und vielleicht noch Kontraste. Wir bleiben dran an der Sache.

Übrigens gibt's dazu natürlich noch mindestens drei Artikel in Wikipedia, zu Antonyme, Gegenteil und Gegensatz. Die verstehe ich allesamt bei schnellem Lesen nicht wirklich, und dass ich sie bei langsamem Lesen tatsächlich durchdringe, wage ich zu bezweifeln.
Dazu gab's eine längere Diskussion mit dem vermutlichen Verursacher, kannst ja mal nach 'Gegenteile' im Forum suchen. Daniel hatte sich da komplett zurückgehalten, an einigen Punkten schaut er nur zu, wie sich alles entwickelt.

Meine Meinung dazu in Kurzform: Soweit da mehrere oder alle Mitglieder einer Gruppe als 'Gegenteile' eingetragen sind, lösche ich alle bis auf das am besten geeignete, denn die anderen erhält man sowieso, wenn man den Mauszeiger über dem Gegenteilswort schweben lässt. Soweit unpassende Gegenteile dastehen, lösche ich die auch.

Die Frage ist allerdings: Was sind unpassende Gegenteile. Die Synonymlisten sind ja auch, mal mehr, mal weniger, assoziativ, und wieso sollen es die Gegenwörter nicht sein? Und je nach Betrachtungswinkel ergeben sich ja tatsächlich mehrere Gegenwörter - neulich in Wiktionary gelesen, Gegenwörter zu 'Mann' = 'Frau', klar, aber auch '(Ehe-) Frau', auch 'Junge' und 'Kind', letzteres diskutabel, wie ich finde.

Meine Idee, als das Feature 'Gegenteile' eingeführt wurde, war, dass das eingetragen wird, was einem sofort als Gegenbegriff einfällt, das 'Hauptwort' unter den möglichen Gegenteilen sozusagen. Aber der Kollege GuenterGeisterbahn hatte da einen anderen Ansatz, der auch nicht einfach von der Hand zu weisen ist, wie ich finde.

Die eine Frage, die sich mir da stellt, ist, wie entwickelt man hier in OT so etwas wie Regeln. Einiges war vorgegeben bzw. wurde vom Admin und seinen Mitstreitern so gesetzt, anderes ergab sich mit der Zeit. An einzelnen Punkten hat Daniel klare Vorstellungen und verteidigt die sehr zäh, aus anderen hält er sich raus und schaut, was das freie Spiel der Kräfte so ergibt. Ich fände z.B. eine Regel, dass pro Einzelwort nur ein oder allenfalls zwei Gegenteilswörter aus ein und derselben 'Gegen- Gruppe' eingetragen werden dürfen, sinnvoll und hätte solche Gegenworts-Cluster wie von GuenterGeisterbahn sofort unterbunden oder zumindest zur Diskussion gestellt.

Die andere Frage ist, wie ist es konkret mit 'herzlich'. Bei den Gegenwörtern gibt es ziemlich oft die Möglichkeit, den spiegelbildlichen Gegenpol auf der Ausprägungsachse einzusetzen oder die 'Null-Ausprägung', in C°-Werten gesprochen wäre das Gegenteil von +30 C° je nach Geschmack -10 C° oder noch kälter, physikalisch natürlich -30 C°, oder man möchte sowas wie 'weder warm noch kalt' nehmen, physikalisch also 0 C°, oder bezogen auf das menschliche Temperaturempfinden in unseren Breiten vielleicht +10 C°. Für 'dick' (Mensch) gäbe es dann Gegenwort 1 'dünn' oder Gegenwort 2 'normalgewichtig'. Dein 'distanziert/förmlich' als Gegenwort zu 'herzlich' sehe ich eher im Bereich null, der Spiegelbereich läge etwa bei 'unfreundlich/schroff/barsch'. Und genau so würde ich auch vorgehen: Aus der ganzen Kollektion blieben vielleicht noch 'schroff/frostig', der Rest weg, und Gegenwort 2 'förmlich/distanziert' dazu. Meistens stelle ich dann fest, dass die entsprechenden Bezugsgruppen irgendwelche groben Schnitzer aufweisen und bin dann erst mal gut beschäftigt, da wieder Schadensbegrenzung zu betreiben.

Was den Bumerang angeht: Erst mal eine denkwürdige Weiterführung mit dem Frisbee, herrlich!, gemeint ist wohl sowas wie der 'Bumerangeffekt', aber den haben wir schon, und auch der gehört da nicht hin, höchstens als Assoziation zu 'Rückschlag', wenn's halbwegs passt, und ansonsten ungeniert löschen.
Soweit ebenfalls einverstanden, allerdings mehr auf der Linie von Julian. Die Sprechblase hätte ich runder gestaltet, nicht so viereckig. Warum Blitz? Ich denke da an Kurzschluss zwischen Plus- und Minuspol, aber dazu muss ich schon über Bande denken, das Bild kommt mir nicht so spontan wie bei Sprechblase. Privat benutze ich für Gegenteil sowas wie " > < ", also im Prinzip zwei Pfeile, die aufeinander zeigen. Hatte drüber nachgedacht, aber zwei Pfeile brauchen mehr Platz, die müssten schon horizontal angeordnet sein. Oder Yin und Yang? Eher nicht. Oder die beiden Pfeile übereinander? Bei google Bilder gibt's unter Suche von 'entgegengesetzte Pfeile' ein paar ganz nette Beispiele, z.B. das hier: http://cdns2.freepik.com/fotos-kostenlos/richtungspfeile-signalisieren-hand-gezeichnet-symbol-zeigt-links-und-rechts-entgegengesetzte-richtungen_318-51897.jpg. Oder Plus und Minus, z.B. Plus auf schwarzem und minus auf weißen Grund, übereinander?

Wiktionary benutzt übrigens statt 'Gegenteil' den Begriff 'Gegenwort' bzw. 'Gegenwörter'. Das hat den Vorteil, dass z.B. auch bloße Kontrastverhältnisse oder Komplemente mit aufgenommen werden können, ohne lange überlegen zu müssen, ist das jetzt wirklich ein Gegenteil im logischen oder irgendeinem anderen definierten Sinn. Andererseits wird es dann schwieriger, zu argumentieren, damit die 'Gegenwörter'-Sammlung nicht zu beliebig wird - GuenterGeisterbahn etwa hatte eine gewisse Tendenz in die Richtung.
 
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