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(jemandem) (körperlich) unangenehm sein
Hauptform
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Bsp.: Als Kind war es mir immer besonders unangenehm, wenn meine Mutter mir mit einem mit Spucke befeuchteten Taschentuchzipfel im Gesicht herumgewischt hat.
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(jemanden) extrem nerven
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(eine) Gänsehaut bekommen (wenn)
auch figurativ
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Bsp.: Wenn so ein Stift auf dem Whiteboard quietscht, dann werde ich ganz verrückt. Ich krieg dann jedesmal eine Gänsehaut.
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(auf den Tod) nicht haben können
variabel
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auch: etwas kaum / nicht gut / schlecht haben können. Bsp.: Ich kann das nicht gut haben, wenn sie die ganze Zeit an ihren Haaren herumfummelt, da werde ich innerlich unruhig. | Bitte nimm deine Hand da weg, ich kann das an der Stelle nicht gut haben.
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nicht stillhalten können bei
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(etwas) unerträglich finden
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(etwas) nicht leiden
veraltet
gehoben
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Bsp.: Er wollte ihre Hand nehmen, aber sie litt es nicht und stieß die seine fort. | Reinhard "wollte ... ihr den Strohhut aufsetzen, und sie wollte es nicht leiden; dann aber bat er sie, und dann ließ sie es doch geschehen." (Theodor Storm, Immensee)
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(jemandem) rollen sich die Fußnägel auf (bei / ,wenn ...)
fig.
floskelhaft
umgangssprachlich
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Bsp.: Mir rollen sich die Fußnägel auf, wenn jemand sagt, dass sich ihm die Fußnägel aufrollen, wenn er dieses oder jenes hört.
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